Foto: Backen mit Eiern und Nüssen (© marcelkessler – pixabay.com)

Kleine Tipps fürs sichere Backen

Kleine Tipps fürs sichere Backen

Erntezeit, die schönste Zeit des Jahres – geht weiter. Frische Äpfel und Birnen aus der Region sind noch eine ganze Weile zu haben, mit etwas Glück auch noch einige Beerenfrüchte (Holunderbeeren und Preiselbeeren). Hinzu kommen jetzt die leckeren Quitten und bald dann Haselnüsse und Walnüsse (den Saisonkalender für NRW gibt es hier). Die schönste Zeit des Jahres ist und bleibt auch Kuchenzeit – ohne Eier geht da meist gar nichts.
mein-ei.nrw hat einige Tipps fürs sichere und erfolgreiche Backerlebnis:

  • Nur frische Eier zu verwenden, versteht sich von selbst…
  • Eier gibt es in den Größen S, M, L und XL. Wenn im Rezept nichts anderes vermerkt ist, sollten M-Eier verwendet werden. Denn bei mehreren Eier im Rezept, bedeutet die Verwendung von Eiern der Größe L sofort mehr Flüssigkeit und damit eine echte Veränderung der Teigkonsistenz.
  • Oft müssen Eier getrennt und Eigelb und Eiweiß separat verarbeitet werden. Wenn dann doch etwas übrig bleibt kann beides im Kühlschrank etwa 3 Tage aufbewahrt werden. Es lässt sich aber auch für bis zu 10 Monate einfrieren, wenn es nicht sofort verarbeitet werden kann. Nach dem Auftauen sollte es aber in jedem Fall nur gut erhitzt zubereitet werden.
  • Eiweiß lässt sich zum Klären von Suppen oder selbstgemachten Fonds einsetzen, mit weiteren Eiern im Rührei und natürlich für Baiser (siehe unseren Beitrag).
  • Eigelb kann, in kleinen Mengen, ebenfalls in die Omelette- oder Rühreimasse gegeben werden. Aus mehreren übrigen Eigelben kann beispielsweise Eierlikör, Zabaione oder Hollandaise entstehen.
  • Eier und Butter verbinden sich besser, wenn sie dieselbe Temperatur haben und die Eier nacheinander und für jeweils etwa eine halbe Minute untergerührt werden.
  • Eiweiß wird beim Schlagen nur steif, wenn kein Fett mit im Spiel ist. Neben sauberem Gerät (evtl. mit etwas Essig abwischen) sollte darauf geachtet werden, dass Eiweiß und Eigelb sehr sauber voneinander getrennt werden. Fertig ist der Eischnee, wenn er spitz vom herausgezogenen Schneebesen absteht oder ein Messerschnitt durch den Eischnee sichtbar bleibt.
  • Wenn Eischnee in andere Teigmassen eingearbeitet wird, ist oft von „Unterheben“ die Rede. Genauso sollte dann auch wirklich ganz langsam z. B. mit einem Teigschaber gearbeitet werden, um die gewünschte Luftigkeit des Teiges zu erreichen.

#meineinrw #AusGutemGrundAusNRW


Fotos: © marcelkessler – pixabay.com

 


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